Schweickert auf Delegationsreise in den USA – Kontaktausbau trotz handelspolitischer Herausforderungen
Seit Montag befindet sich unter Leitung von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) eine insgesamt 60-köpfige Delegation mit Vertreterinnen und Vertretern aus der baden-württembergischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in den USA, um trotz der aktuellen Schwierigkeiten im internationalen Handel neue Kontakte zu knüpfen und bekannte zu stärken. Die Fachdelegationen stammen dabei vor allem aus den Bereichen Mobilität sowie Luft- und Raumfahrt. Neben der Ministerin sind als politische Vertreter auch der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des Landtags und FDP-Enzkreisabgeordnete Prof. Dr. Erik Schweickert und der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Winfried Mack dabei. Schweickert weist der Reise dabei eine große Bedeutung für die Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und den Vereinigten Staaten zu. „Gerade weil viele unserer Unternehmen unter der Zollpolitik des US-Präsidenten leiden, müssen wir den direkten Kontakt in die USA suchen. Die USA sind und bleiben unser wichtigster Handelspartner. Neue Chancen für Kooperationen und mögliche Investitionsfelder für unsere heimische Wirtschaft zu suchen, ist deshalb auch in schwierigeren Zeiten von größter Bedeutung“, so der liberale Wirtschaftsfachmann. Neben Schweickert sind aus der Region auch die Präsidentin der IHK Nordschwarzwald, Claudia Gläser sowie Vertreter der Nuvus GmbH aus Heimsheim dabei.
Am Montag standen insbesondere politische Gespräche in Washington D.C. mit hochrangigen Vertretern der Handelsabteilung des U.S. State Departments über die bilateralen Handelsbeziehungen sowie ein Termin im US-Kapitol und ein abendlicher Empfang bei der deutschen Botschaft an. Am gestrigen Dienstag ging es nach Atlanta weiter, das ein wichtiger Standort für die Automobilindustrie ist und wo sich auch der Hauptsitz der amerikanischen Mercedes-Benz-Tochter befindet. Anschließend geht es am heutigen Mittwoch weiter nach Orlando, wo die Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens zwischen Florida und Baden- Württemberg geplant ist. Damit ist Baden-Württemberg das erste Bundesland, das ein solches Abkommen mit dem südöstlichen US-Staat abschließt. Auch ein Gespräch mit dem bekannten republikanischen Gouverneur von Florida, Ron DeSantis soll zuvor stattfinden. Schwerpunkt des Aufenthalts am Donnerstag und Freitag ist dann die Luft- und Raumfahrtbranche. So steht beispielsweise ein Besuch bei Airbus und Space Florida auf der Tagesordnung.